Reitwege in Gronau Westf. & Umgebung

 

 

Heiderose Niehues    HeideroseNiehues@gmx.de

Hagelsweg 3

48599 Gronau

Tel. 02562/ 816330 ; Fax: 02562 /  81024

  Reitwege und Reitrouten in Gronau
Protestbriefe und Behördenantworten,
bitte von unten nach oben lesen, das aktuelle wird immer zum Anfang hinzugefügt.

 

 

Test der neuen Reitroute

um Metelen

Gina Stachelscheid

und Jamie Schüring

haben die neue

Reitroute um Metelen

getestet.

LeserBrief

Fotos: privat

 

Leser, Namen & Nachrichten ● ● ● ● Magazin

Reiter & Pferde 8/09

Erfreut über viele Berichte in der

Zeitung zur neuen Reitroute um

Metelen haben wir diese ausprobiert.

Unser Start war am Pfostenhaus in

Heek. Bis dort ließen wir uns mit dem

Anhänger fahren. Der Weg war gut

ausgeschildert, aber wir waren schnell

enttäuscht, da er viel an Straßen entlangführte.

Auf manchen Teilstrecken

waren die Bankette nicht abgemäht,

und wir mussten notgedrungen auf der

Straße reiten. Kam ein Auto, mussten

wir auf den Feldern von Bauern warten,

bis das Auto vorbeigefahren war.

Der Reitweg führte uns auch über

einige Brücken, auf denen unsere

Pferde Angst hatten. Jedoch waren

diese Gefahrenpunkte in der Karte

markiert. Unsere Pferde sind an Ritte

im Gelände gewöhnt, aber auch sie

können in ungewohnten Situationen

Angst haben. Wir stiegen also ab und

führten sie über die Brücke.

Leider konnte man nur auf sehr

wenigen Feldwegen galoppieren. Auf

einem Bullen-Hof in Metelen machten

wir Pause. Eine Frau empfing uns sehr

nett und bot uns und unseren Pferden

Wasser an. Der Rest des Weges führte

an Straßen vorbei und über Brücken.

Endlich in der Metelener Heide

angekommen, fanden wir eine sehr

schöne Reitlandschaft vor. Leider

waren dort einige Wege mit Kies- und

Sandschutt bedeckt. Um die Gegend zu

erkunden, sind wir durch den Wald

geritten und haben einen See gefunden.

Dort gönnten wir unseren Pferden

eine Pause und ließen sie am Halfter

grasen. Nach einer halben Stunde

brachen wir dann zur letzten Etappe

auf. An deren Ende hat der Besitzer

eines Gasthofes am Bahnhof Metelen

Land uns sehr freundlich empfangen

und uns mitgeteilt, dass wir die ersten

Testreiter sind, die aus Gronau die

neue Reitroute ausprobiert haben.

Unser Wanderritt hat inklusive der

Pausen ca. sieben Stunden gedauert.

Der größte Teil der Strecke war jedoch

enttäuschend, denn nur ein paar

angenagelte Schilder machen unsere

Landschaft nicht reiterfreundlicher.

Sehr nett fanden wir die Menschen

auf unserem Weg, die, wie wir, eine

freudige Erwartung an die sogenannte

„schöne Reitlandschaft“ hatten.

Mit dem Pferdeanhänger wurden wir

am Reit-Routen-Ende wieder abgeholt.

Unsere Erwartungen an die Route

wurden nicht erfüllt, weil wir fast nur

entlang der Straße reiten konnten. Die

wenigen Feldwege haben wir ausgenutzt

und sind galoppiert. Erwartet

hätten wir mehr Sandwege wie z. B. in

Holland, und wenn wir wieder

jemanden finden, der uns mit dem

Transporter dahin fährt, wo schöne

Reitwege sind, lassen wir uns gleich in

die Metelener Heide, nach Lutter Sand

oder in die Hohe Mark fahren.

Wir glauben nicht, dass die Beschilderung

gewöhnlicher Wirtschaftswege

mehr Reittouristen anlockt. Wir

können diese Strecke vom Reit-

Erlebniswert nicht empfehlen. Wenn

wir Noten verteilen dürften, wäre diese

Reitroute, ausgenommen das Zielgebiet

„Metelener Heide“, gerade noch ein

Ausreichend mit einem Minus.

 

 

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Quelle: Quelle: Borkener Zeitung  Samstag 30.5.2009

 
Schub für Region
 
 

 
Heiderose Niehues (r.) und Bettina Krämer warfen für die Kamera schon mal einen Blick in den neuen Reitroutenführer. Barnekamp
Heiderose Niehues (r.) und Bettina Krämer warfen für die Kamera schon mal einen Blick in den neuen Reitroutenführer. Barnekamp

 

 
-job- Heek/Kreis Borken. So muss der Himmel für Pferdefreunde aussehen: Ein strahlend blaues Firmament, sattes Grün, wohin man blickt - und vor einem ein gut ausgeschildertes Wegenetz, auf dem Ross und Reiter die Region erkunden können.


Gestern in Heek-Nienborg hatte Petrus gemeinsam mit den Organisatoren der Steinfurter Reitroute diese pittoreske Szene „aufgebaut“, um die Eröffnung des ersten Abschnitts der Steinfurter Reitroute zu feiern. 32 Kilometer ist dieses Stück lang und verläuft vom Gronauer Drilandsee und dem Bahnhof Metelener Land. Gut 100 Kilometer lang soll das Steinfurter Reitnetz einmal werden und vom Kreis Warendorf bis in die Niederlande führen. Als Teil der noch weiter gestrickten Münsterlandreitroute trägt das gestern frei gegebene Teilstück dazu bei, das künftig ein 800 Kilometer langes Netz Reittouristen in die Region lockt. Rund zwei Millionen Euro wollen sich dies das Land, die Kreise und Kommunen kosten lassen. 200 Kilometer Reitwege sind bereits fertig. Mit gerade einmal 8000 Euro ist das gestern frei gegebene Teilstück eins der günstigsten, weil der sandige Untergrund kaum Wegearbeiten nötig machte.

In ihren Reden machten der Heeker Bürgermeister Dr. Kai Zwicker, Steinfurts Landrat Thomas Kubendorff und sein Borkener Amtskollege Gerd Wiesmann deutlich, dass man mit den Routen dem (Reit)-Tourismus einen wichtigen Schub gebe. Nach dem Rad fahren seien Pferd und Reiter das zweite wichtige touristische Standbein der Region, sagte Kubendorff. Zudem sorge ein gutes Freizeitangebot nicht nur dafür, dass der Tourismus Wertschöpfung bringe, sondern dass es als „weicher Standortfaktor“ die Region insgesamt attraktiver mache. Auch Wiesmann betonte, dass das Münsterland mit seinen 100.000 Pferden eine der pferdereichsten Regionen Europas sei. Mit der Eröffnung des ersten Abschnitts der Steinfurter Reitroute werde zudem ein wichtiger Baustein des Masterplans „Pferderegion Münsterland“ in die Tat umgesetzt. Projektplaner Udo Schneiders vom Kreis Steinfurt betonte, dass sich die zuletzt praktizierte gemeinsame Planung der Routen mit Vertretern der Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd bewährt habe. Nach etwas holprigem Beginn komme man sehr gut voran.


 

Quelle: Quelle: Borkener Zeitung  Mittwoch 19.11.2008
Netz wird weiter gestrickt
Reitrouten: Ausbau geht schneller
-job- Kreis Borken. "Allmählich kommt da Schwung rein": Das hat jetzt Kreisbaudirektor Hubert Grothues mit Blick auf die Planungen für Reitrouten im Kreis versprochen. Seinen Angaben zu Folge werden noch in diesem Jahr solche Reitrouten in Stadtlohn und Ahaus und im kommenden Jahr in Legden und Heek ausgeschildert. Dazu sollen rund 23.000 Euro aus Mitteln der Reitabgabe fließen. Eine münsterlandweite Reitroute, von der rund 150 Kilometer Strecke durch den Kreis Borken führen, sei im Rahmen des "NRW-Ziel-2-Programmes" geplant."Wir haben zunächst hinterhergehinkt, jetzt sind wir mit an der Spitze an der Bewegung", sagte Landrat Gerd Wiesmann im jüngsten Kreisausschuss mit Blick auf die in der Vergangenheit schleppende Reitroutenplanung. Jetzt gehe es darum, das geplante Netz an die Nachbarkreise, Niedersachsen und die Niederlande anzubinden.Unabhängig von den Planungen haben die Kreispolitiker die seit 1993 geltende Freistellungsregelung verlängert, die es Reitern in großen Teilen des Kreises erlaubt, dort zu reiten, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Lediglich das Gebiet Rüenberger Wald/Drilandsee bei Gronau ist von dieser Freistellungsregelung ausgenommen. Für dieses Gebiet werden ein Reitwegenetz erstellt. In den Bereichen "Rekener Berge" und im Gebiet des Landschaftsplanes Velen will man die Reiter möglichst auf bestimmte Wege lenken, um die vielfach von Pferden in Anspruch genommenen Wälder zu schonen. Hier ist ebenfalls ein Reitwegenetz geplant.Auf Nachfrage von Magdalene Garvert (CDU) erläuterte die Kreisverwaltung, dass von den rund 4000 Pferden im Kreis viele nicht die vorgeschriebene Reitplakette haben. 2007 seien 95 neue Kennzeichen beim Kreis gekauft worden, 241 wurden verlängert. In diesem Jahr sieht es etwas besser aus mit der Zahlungsmoral: 134 Kennzeichen wurden bislang neu erworben, 339 verlängert. Eine neue Plakette kostet 38,50 Euro, 30 Euro sind für eine Verlängerung fällig.

Josef Barnekamp
- Kreisredaktion -

Tel.   +49 2861 944 169
Fax   +49 2861 944 666
Email Barnekamp@borkenerzeitung.de
www.borkenerzeitung.de

 

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Leserbrief zum Artikel "Beschaffen Sie uns Reitwege"
(WN vom 5. November):

 

 

Dank an unsere Jugendwartin, daß sie sich so mutig für die Sache der Reiter eingesetzt hat. Daß sie sich leicht in Rage geredet hat ist schon verständlich, denn unser Anliegen wird seit Jahren wie ein ungeliebtes Stiefkind behandelt und die beschönigenden (Aus-) Reden  :...
1.) "... daß eine Planungsphase so lange dauert, weil am Konzept noch gearbeitet wird..."
2.)"...daß die Zuständigkeit beim Kreis Borken liege..."
3.)"...daß die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern schwierig sei..."
sind nicht zufriedenstellend.
Fakt ist:
 1. ) Die Planung ist mindestens seit einem Jahr abgeschlossen.  Bei der Bewilligung von Fördermitteln aus dem Topf der Reitabgabe (Kopfnummern-Verkauf) ist der Stadt schon ein Ergebnis bekannt. Dieses wurde den betroffenen Reitern jedoch noch nicht mitgeteilt. Daß das beantragte Mittel , zwar gekürzt, jedoch schon bewilligt sein soll, wird nur gemunkelt. In welcher Höhe der Antrag war und wieviel % die Kürzung beträgt...??? Keine Aussage! Keine Angaben ! Schade, das die Verwaltung der Stadt Gronau seine Politiker hier nur mangelhaft informiert hat, so diese glauben, die Planungsphase für Reitwege würde ca. 3 Jahre dauern.
 
2.) Das beliebte "Behördenspiel" auf den Verweis, daß man gar nicht zuständig sei, wird von beiden Seiten betrieben. Eben solche Aussagen liegen auch vom Kreis Borken vor.
 
3.) Schwierige Verhandlungen mit Grundstückseigentümern :  Der größte Teil des überplanten  Gebietes liegt im Besitz der Stadt Gronau als Eigentümer des Drilandsees und der umliegenden Park- ,Sport- und Parkplatzflächen. Daß daher die Verhandlungen "mit sich selbst" immer am Schwierigsten sind , will ich  dem Bürgermeister gerne glauben. Herr Holtwisch sollte auch  in seinen "Verhandlungen mit sich selbst" zum Thema "Reitwege im Driland" einfach bedenken, das dieses nicht nur eine Förderung für den Reitverein Rüenberg e.V. wäre, sondern einer breiten Schicht von Erholungssuchenden nutzen wird, da Reitwege im Drilandgebiet eine echte Touristenattraktion darstellen könnten.
Darum ist Carina Griegers Frage, warum der Reitverein Epe so viel Geld für die Beregnungsanlage erhält auch nicht als Mißgunst gegen einen anderen Reitverein zu werten.  Die Kritik bezieht sich auf die Reihenfolge der Zuschußbewilligungen, denn gerade in dem Erholungsgebiet, wo viel los ist, dient doch die Schaffung von Reitwegen und -routen auch zur Sicherheit  einer Vielzahl an Bürgern der Stadt.
 
Bettina Krämer
2. Vors. des Reit-u. Fahrvereins "Rüenberg" e.V.
Eperstr. 25
48599 Gronau
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GRONAUER   NACHRICHTEN         Mittwoch, 5. November 2008
„Beschaffen Sie uns Reitwege“
 
 
Der Stacheldraht schützt ein Naturschutzgebiet, gefährdet aber im Falle eines Unglücks Pferde und Reiter.
Der Stacheldraht schützt ein Naturschutzgebiet, gefährdet aber im Falle eines Unglücks Pferde und Reiter.
(Foto: privat)
 
Gronau. Kritische Worte über fehlende Reitwege musste sich der Rat der Stadt zu Beginn seiner jüngsten Sitzung anhören. Und zwar nicht aus den eigenen Reihen, sondern aus dem Mund einer Betroffenen: Carina Grieger, junge Reiterin und Jugendwartin des Reitvereins Rüenberg, stellte sich in der Einwohnerfragestunde selbstbewusst in das Ratsrund und beließ es nicht bei einer Frage, sondern setzte mehrfach nach.

Seit 2004 dränge der Verein auf ein Reitwegekonzept für den Bereich des Drilandsees. Passiert sei bisher nichts. Die Leidtragenden dieses Stillstands seien die Reiter, die sich – weil sie vorhandene andere Wege nutzen – Schimpfworte von anderen Benutzern und sogar handfeste Attacken mit Stöcken gefallen lassen müssten. „Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns endlich Reitwege beschaffen könnten“, richtete Carina Grieger ihren Appell an den Rat.

 

„Wir würden Ihnen auch gerne Reitwege liefern“, so Stadtbaurat Frank Vetter in seiner Erwiderung. Seit geraumer Zeit werde am Konzept gearbeitet, allerdings gebe es bis heute keine Fördermittel, die für die Umsetzung nötig seien.

Carina Grieger gab sich damit nicht zufrieden. Warum denn 7 500 Euro für eine Beregnungsanlage in der Eper Reithalle zur Verfügung gestellt würden, ihr Verein aber keine Reitwege bekomme, setzte sie nach. Und schilderte dabei, dass sich die Reiter derzeit nur auf einem vorhandenen Weg von 80 Zentimeter Breite bewegen könnten. Dieser Weg sei auf einer Seite – zum Schutz eines Naturschutzgebietes – mit einem Stacheldrahtzaun versehen, an dem sich im Falle eines Unglücks Pferd und/oder Reiter verletzten könnten.

„Reitwegeplanung ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht“, so Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch. Ohne sich herausreden zu wollen, verwies er auf die Zuständigkeit des Kreises. Schwierig sei es vor allem auch, einen Konsens mit den Grundstückseigentümern zu finden, über deren Areal die Wege teilweise führten: „Da sind viele Abstimmungsprozesse und viel Geduld nötig“, machte der Bürgermeister deutlich. „Und was ist mit dem Reitverein Epe, der eigentlich gar nicht zu Gronau gehört? Reitwege sind wichtiger als eine Beregnungsanlage“, setzte Carina Grieger nach.

Holtwisch verwies darauf, dass der Verein einen Antrag gestellt und diesen gut begründet habe. Das habe im Ergebnis – wie bei anderen Vereinen auch – zur Bewilligung der Mittel geführt. Im Übrigen sei es wenig hilfreich, wenn Vereine sich gegenseitig Zuschüsse missgönnen würden.

Blieb am Ende noch Carina Griegers Frage, wann mit Reitwegen zu rechnen sei. Eine konkrete Antwort vermochte die Verwaltung nicht zu geben – das Verfahren laufe . . .
 
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VON KLAUS WIEDAU, GRONAU
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GRONAUER   NACHRICHTEN         Samstag, 8. November 2008
Verhandlungen mit sich selbst ?
 
 Westfälische Nachrichten    Kreis Borken  Freitag 29.Juni2007

...

-job- Kreis Borken. Die Auszeichnung "Pferdefreundliche Region" hat das Münsterland - und mit ihm der Kreis Borken - schon seit März. Und die Pläne, das Westmünsterland als attraktive Reit-Region zu vermarkten, gibt es schon seit 2004.

Dennoch finden einige Freizeitreiter und Reitbetriebe, dass zu wenig getan wird, um Freizeitreitern den Ausritt in der Natur schmackhaft zu machen. Sie vermissen das seit langem angekündigte Reitroutennetz. Zudem mache der Kreis Pferden und Reitern in Gronau das Leben schwer, weil er ein im Kreisbesitz befindliches Naturschutzgebiet, an dem ein Reitweg entlang führt, mit vierreihigem Stacheldraht eingezäunt habe. Das sagt Heiderose Niehues, Reithofbetreiberin aus Gronau. Und: Man warte in der größten Stadt des Nordkreises immer noch darauf, dass dort endlich ein Reitwegenetz realisiert werde.

Wünsche, Forderungen, Hoffnungen: Die hat allerdings auch der Kreis an die Pferdeliebhaber im Kreis. Denn nur 241 der 3000 Freizeitreiter im Kreis hätten im Vorjahr die vorgeschriebene Reitplakette bezahlt, hieß es unlängst im Ausschuss. Zudem gelte - mit Ausnahme Gronaus - kreisweit die sogenannte Freistellungsregelung, erläutert Willi Böckers vom Fachbereich Natur und Umwelt. Die besage, dass man im Kreis generell - mit wenigen Einschränkungen - in der "freien Landschaft auf öffentlichen Verkehrsflächen und auf Privatstraßen" reiten darf. Gronau sei wegen der Naturschutz- und Erholungsgebiete allerdings davon ausgenommen. Solche freizügigen Regelungen hätten viele andere Kreise nicht, so Böckers. Dort dürfe nur auf besonders ausgewiesenen Reitwegen geritten werden. Dass die Reitroutenplanung nicht so recht auf Trab komme, gesteht Böckers ein: Eine Stelle, die sich damit beschäftigen sollte, sei lange unbesetzt gewesen. Was das Gronauer Naturschutzgebiet am Rüenberger Venn angehe: Da habe der Kreis in der Tat einen Stacheldraht vor das schützenswerte Gebiet gebaut, um es vor Kradfahrern, aber auch Reitern zu schützen. Ein solcher Zaun sei - weil "ortsüblich" - vom Gesetz abgesegnet. Im Übrigen hofft er, dass in den kommenden Jahren Landesmittel zur Schaffung eines Reitroutennetzes angefordert werden könnten.

Die im Kreis praktizierte Freistellungsregelung hält auch Hans-Georg Zurhausen, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes, für grundsätzlich gut. Damit sei man "in einer glücklichen Lage" - andere Kreise handhabten das strenger. "Was uns fehlt sind Routenangaben", sagt Zurhausen, findet aber auch: "Der Kreis bemüht sich redlich." Er appelliert eindringlich an die Freizeitreiter, die Plakette zu bezahlen. Denn diese Vorschrift gelte nun mal - unabhängig davon, ob Reitrouten ausgewiesen werden oder nicht.

Den Vorwurf, die Stadt Gronau tue nichts in Sachen Reitwegeplanung, mag auch der städtische Pressesprecher, Franz-Josef Weilinghoff, nicht stehen lassen. Die Planungen für eine 22 Kilometer lange Reitroute auf städtischem Gebiet seien "abgeschlossen". Die Strecke sei auch in Absprache mit Reiterverbänden abgestimmt worden. Allerdings warte man in Gronau auf eine kreisweite Routenführung, denn: "Was nützt der schönste Plan, wenn er an der Ortsgrenze aufhört?", fragt Weilinghoff. Dass bei der Planung nicht alle Wünsche berücksichtigt werden könnten, sei aber auch klar: Schließlich könne man keinen Privatmann zwingen, auf seinem Grund und Boden Reiter zuzulassen.

Die Freizeitreiter ficht das Ganze nicht sonderlich an: Niehues, die gesetzestreu ihre Reitabgabe zahlt, etwa verweist darauf, dass es bereits seit Oktober 2006 einen Ratsbeschluss in Gronau gebe, Reitwege zu bauen. Den Stacheldraht am Reitweg hält sie für unzumutbar - weil Ross und Reiter gefährdend. Und was die Auszeichnung "Pferdefreundliche Region" angehe. Da zitiert sie aus der E-Mail einer Reiterhofbesucherin und Pferdetouristin. Die hatte moniert, sie sei aufgrund der Urkunde "voller Erwartungen" in den Kreis gekommen, aber: "Ich muss ihnen leider mitteilen, das wir alle vollkommen enttäuscht von der offenbar augenwischerischen, nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechenden verliehenen Auszeichnung sind."Kommentar

 

29. Juni 2007 | Quelle: Quelle: Borkener Zeitung
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Freitag 22.06.2007
von Heiderose Niehues
 
Da komme ich doch stark in´s Grübeln, was das schon wieder zu bedeuten hat, niemand ist zuständig, die Stadt schiebt es auf den Kreis Borken,  der dortige Baudirektor ist zwar nicht zuständig, will sich aber trotzdem nach seinem Urlaub darum kümmern...???
Ich rufe Herrn Böckers (Kreis Borken) an, ob er mir den Brief vom 4.6.07 per e-mail schicken kann, damit ich die Antwort auch digital habe. Zwangsläufig kommen wir über die Reitwegeplanung und den Naturschutz in ein freundliches Gespräch. Es gibt eine Übereinstimmung wie schon mit Herrn Grothues besprochen, daß da noch nach Lösungen gesucht werden muß, wie sich Naturschutz und Reiter unter einen Hut bringen lassen.
Herr Böckers schickt mir das gewünschte Mail.
 
Desweiteren rufe ich Herrn Serné an, mit der gleichen Bitte, mir die Nichtzuständigkeitserklärung per Mail zuzusenden.
Herr Serné lehnt es ab, mit der Bemerkung, daß ich diese ja vermutlich nur auf meiner Homepage veröffentlichen will.
Das bestätige ich und sage, ob ich den Brief in der Stallgasse aushänge oder ihn im Internet veröffentliche, er sei als städtischer Anngestellter doch der Öffentlichkeit verpflichtet. Weiterhin hat er sicher bei den mittlerweile zahlreichen Reiterprotesten erkannt, daß er nicht mehr nur privat mit einer Frau Niehues konferiert, sondern eine breite Öffentlichkeit auf die weiteren Reaktionen sehr gespannt ist.
Herr Serné lehnt weiterhin ab und merkt an,  ich könne event. damit einen juristischen Fehler begehen, seine Antworten zu veröffentlichen.
Es kommt zu keinem weiteren Gespräch oder eine Übereinstimmung.
Seinen Brief s.u. habe ich abgeschrieben; steht ja auch nicht viel drin...
 
Nach dem Telefonat lese ich mir noch einmal mein Schreiben vom 20.5.07 durch um zu erkennen, wofür Herr Serné nicht zuständig ist.
Es geht 1. um den Stacheldraht am Naturschutzgebiet und 2. um die Reitwegeplanung speziell in Gronau und warum der Ratsbeschluß der Stadt Gronau vom Okt. 2006 nicht umgesetzt wird.
 
 
 
 

 
 
Freitag  22.06.2007  mit der Post kommt :

 
 
Frau 
Heiderose Niehues
Hagelsweg 3
48599 Gronau
Stadt Gronau
DER BÜRGERMEISTER
Fachbereich/-dienst:
Fachbereich Hoch-u.Tiefbau
Auskunft erteilt:
Herr Bakenecker-Serné
Durchwahl:
0 2562 – 12445
E-mail:
peter.serne@gronau.de
Telefax:
02562 – 12-7445
Mein Zeichen:
FB 466
 
 
Datum:
19.06.2007
 
 
 
Ihr Schreiben vom 20.05.207
 
 
Sehr geehrte Frau Niehues,
 
zuständigkeitshalber habe ich Ihr o.g. Schreiben an den Kreis Borken weitergeleitet mit der
Bitte, Ihnen Antwort auf die aufgeworfenen Fragen zu geben.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Holtwisch
 

Donnerstag 21.06.2007 ca.12.45 Uhr
 
Herr Grothues vom Kreis Borken ruft bei Fam. Niehues an, weil in der Beschwerde : "pferdeunfreundlicher Kreis Borken" von Josef Niehues Gesprächbereitschaft erbeten wurde.
 
Gesprächsprotokoll von Heiderose Niehues :
Herr Grothues unterrichtet mich, daß er mit Herrn Tüshaus einen Ortstermin an dem umstrittenen Stacheldrahtzaun hatte. Aufgrund der zahlreichen Proteste ist geplant dort einen Holzbalken davor zu schrauben, um die Gefahr bei einem Sturz eines Reiters abzumindern. Weiterhin ist geplant die rechtwinklige Ecke, zu dem einmündenden geschotterten Seitenweg, abzuschrägen.
Mein Einwand ist, daß ein davor geschraubter Balken den Seitenstreifen noch verkleinert und das Umreiten der vorhandenen Straßenbäume noch enger wird.
Trotzdem freue ich mich sehr, daß nun nach 2 Monaten Protest endlich eine Reaktion erfolgt.
Weiterhin unterhalten wir uns sehr freundlich über die mögliche Vereinbarkeit zwischen Naturschutz und Reitern, daß in Holland das Belassen von landwirtschaftlichen Nutzwegen als Sandstrecken ein Teil ihres Naturschutzkonzeptes ist, welches auch den Reitern sehr zugute kommt,
daß man doch genauso wie die Renaturierung von Bachläufen, das Entsiegeln von Wirtschaftswegen als Naturschutzkonzept in Betracht ziehen sollte.
Weiterhin gebe ich zu bedenken, daß es keine Rolle spielt ob die Reiter nun auf der angrenzenden Straße oder ob sie auf dem angrenzenden Seitenstreifen reiten, (der nur um einen Meter breiter sein sollte) wird der,  so mit Stacheldraht gesicherte Naturschutz,  nicht mehr oder weniger gestört. Die Bodenbrüter und alle weiteren zu schützenden Tiere und Pflanzen, werden nicht mehr oder weniger gestört ob sie nun mit z.B. Maschendraht oder Stacheldraht eingezäunt sind.
Herr Grothues bittet mich noch um etwas Geduld, am 9.7.07 ist er aus seinem Urlaub zurück und dann wird er sich, mit der Stadt Gronau auch wegen der Reitwege und Reitrouten in Verbindung setzen. Er betont noch einmal, das wird er tun ohne daß er hierfür zuständig sei, da die Stadt Gronau die Planungshoheit hierfür hat!
 
----- Original Message -----
Sent: Wednesday, June 20, 2007 11:39 AM
Subject: pferdeunfreundlicher Kreis Borken
 
Josef Niehues
 
Reiterhof Rüenberg
Hagelsweg 3
48599 Gronau

Sehr geehrter Herr Grothues,
sehr geehrter Herr Böckers,
 
hiermit möchte ich mich auch einmal zu dem Streit, den Sie mit meiner Frau führen äußern.
Ihr Antwortschreiben vom 4.6.07 ist eine so unverbindliche, nur beschönigende Erläuterungen, hauptsächlich über den Naturschutz.
Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Reitwegeproblem wird hier nicht gemacht.
Um so eher muß ich wohl sagen: hier hat doch wieder die linke Hand nicht gewußt, was die Rechte tut,  denn ganz ohne Beteiligung des Kreises und der Stadt  Gronau kann auch das Land NRW nicht einfach Naturschutzgebiete ausweisen, Flächen kaufen, Entsanden und mit Stacheldraht einzäunen. Bei jedem landwirtschaftlichen Grundstück, das ich bisher gekauft habe, hatte die Stadt Vorkaufsrecht und verschiedene Behörden mußten gehört werden.
Spätestens hier hätten bei Herrn Serne bei der Stadt Gronau und bei Herrn Böckers vom Kreis doch die
Glocken läuten müssen.
Ständig müssen wir uns anhören: Wir können keine Reitwege ausweisen, weil Landwirte und Waldbesitzer keine Flächen abgeben wollen. Dann, wenn eine Chance besteht, da das besagte Grundstück endlich in öffentlicher Hand ist, passiert nichts, weil Bürokraten nicht nach rechts oder links gucken und sich keinen Deut um die anderen Probleme hier im Erholungsgebiet Dreiländer See kümmern. Natürlich wäre das kein perfekter Reitweg gewesen, aber es wäre endlich mal ein Anfang gemacht worden. Es wäre auf dem engen Hermann-Löns-Weg wenigstens eine Ausweichmöglichkeit der Reiter zum landwirtschaftlichen Verkehr gewesen.
 
Es klingt wie Hohn, wenn erklärt wird, daß dem Naturschutz vor privaten Interessen der Vorrang gegeben wird. Was ist denn natürlicher als zu Pferd die Landschaft zu genießen und zu erleben? Es sind hier keine
privaten Interessen im Spiel!!  Reitwege im Erholungsgebiet Dreiländer See, im Kreis Borken und erst recht
im Münsterland sind von bedeutendem allgemeinen Interesse! Damit ist nicht gemeint, daß alle Reitwege
in der hohen Mark beginnen und in Warendorf enden müssen. Das kann's nicht sein!  Vielmehr ist damit
eine ausgewogene und gut verteilte und verknüpfte Wegeführung gemeint.
Gerne bin ich bereit, in einem persönlichen Gespräch, Sie davon zu überzeugen, daß wir durch Mitdenken für Andere auch über unseren eigenen Tellerrand sehen können. Ebenso kann ich bedenkenlos vertreten, daß Naturschutz und Reitwege sich nicht ausschließen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Josef Niehues

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----- Original Message -----
Sent: Wednesday, June 13, 2007 12:48 PM
Subject: ALARM ALARM !!!
Hallo Pferdefreunde,
falls ihr die Zeitung noch nicht gelesen habt, hier die neusten Nachrichten vom Kreis Borken über die bösen, zahlungsunwilligen Reiter :
 
Kann nicht jemand noch etwas mehr Öl ins Feuer gießen ????  Das schreit doch nur nach Gegendarstellung !!!
Da empfehle ich nicht mehr Kontrollbeamte einzusetzen um mehr Geld zu kassieren, sondern besser Bauarbeiter einzustellen, die endlich anfangen Reitwege zu bauen und nicht nur Stacheldrahtzäune entlang möglicher Reitrouten .
Sogar bei der Entlassung von städtischen Angestellten, die Reitwege mehr verhindern als planen, wäre eine Möglichkeit eine Verbesserung zu erreichen.
Kommt die Kreisverwaltung denn auf Trab?
Was hilft das pure Jammern, wenn man nur untätig am Schreibtisch klebt?
 "Wir sind dabei, die Reitrouten zu überarbeiten", verspricht Tüshaus,
Wo denn ? Wann denn ? Wäre nicht eine Beteiligung der Reiter nötig um an deren Geld zu kommen ?
Freiwillig hat mich noch nie einer gefragt, wo ich reiten möchte und wie diese Wege aussehen sollten.
Mit freundlichem Reitergruß
Heiderose Niehues 
 
 
w.tueshaus@kreis-borken.de
 
 
http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_nachricht.php?file_name=600_001_431410&newsline=lokal&catchline=kb/%25/ln&szm_flag=1
  Kreis Borken

Von: "Tamara Diekmann"
Gesendet: 13.06.07 15:23:19
An: leserbriefe@zgm-muensterland.de
Betreff: Leserbrief zum Artikel: Plakettenverkauf kommt nicht auf Trab, WN 13.06.07
Gründe dazu:

Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist ein Thema, was viele Gemüter berührt. Besonders das der Betroffenen. Ich selber bin Freizeitreiterin und versuche, möglichst Abwechslung in meinen Reiteralltag zu bringen. Dazu gehört nun auch das reiten im Gelände. Und ich zahle meine jährlichen Abgaben. Wenn auch nur sehr widerwillig. Die Gründe sind eigentlich leicht erklärt.
Erstens wissen viele Reiter nicht, dass eine Kennzeichnungspflicht besteht und wo man die Plaketten herbekommt.
Und zweitens, dass viele nicht einsehen, Geld für etwas zu bezahlen, was es anscheinend nicht gibt. Nämlich Reitwege.
Überall heißt es „Reiterregion Münsterland“ Damit ist doch sicherlich nicht der Bereich um Gronau/ Kreis Borken gemeint. Oder etwa doch?
Wo kann ich noch ausreiten, mit dem Ziel zu entspannen? In Gronau sicherlich nicht. Es ist nicht nur die Tatsache, dass an eigentlich bereitbaren Wegen Stacheldraht aufgestellt wird und es durchaus möglich ist, dass ein Reiter, der durch ein sich erschreckendes Pferd (immerhin Fluchttiere) unglücklicherweise in den Stacheldraht stürzt und sich üble Verletzungen zuzieht, sondern auch der Punkt, dass Wege, die bisher zu bereiten waren (Bsp. um das Tierheim am Hermann-Löns-Weg herum) mit Schotter befestigt werden und es einfach keinen Spaß mehr macht, da zu reiten und dann noch zu bezahlen. Es gibt einfach keine (Ausweich-) Möglichkeiten hier zu reiten. Außer vielleicht, man reitet in die Niederlande rein, oder verlädt das Pferd und fährt nach Niedersachsen. Ist das dass Ziel, was der Kreis und alle Beteiligten anstreben? Das die heimischen Reiter ausweichen, wo man zusätzlich noch reiten kann, ohne sich Plaketten zu besorgen? Vielleicht sollte da erstmal was sichtbar getan werden, eh man sich beschwert, dass der Plakettenverkauf nicht auf Trab kommt.

Tamara Diekmann, Gronau

 

Plakettenverkauf kommt nicht auf Trab

 

-job- Kreis Borken. Reiten in der freien Natur ist eine schöne Sache. Nur: Die dafür vorgeschriebene Reitplakette kaufen im Kreis Borken nur knapp 300 der schätzungsweise 4000 Pferdehalter, die mit ihren Vierbeinern außerhalb von Reitplätzen oder Hallen unterwegs sind.

Diese Antwort erhielt jetzt die UWG-Kreistagsfraktion auf eine entsprechende Anfrage hin am Montagabend im Kreis-Umweltausschuss. Die Unabhängigen wollten wissen, wie hoch die Zahl der verkauften Plaketten ist und was der Kreis tun wolle, um die Einhaltung der Vorschriften zu erreichen. Wie Werner Tüshaus, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt, gestern erläuterte, seien im Jahre 2005 genau 215 der Kennzeichen ausgegeben worden. 2006 waren es 241 Reitplaketten und in diesem Jahr bislang 283. Das sei ein "deutlicher Anstieg", so der Kreis. Gleichzeitig sei aber noch "erhebliches Potenzial an Reitern vorhanden", die die gesetzliche Verpflichtung nicht einhielten.

Die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht durchzusetzen, sei schwierig, so Tüshaus - und eine personelle Aufstockung der Kontrollen vom Kreis nicht zu bezahlen. "Wir können nur appellieren", so der Fachbereichsleiter, dessen Behörde regelmäßig Reitställe anschreibt und im Rahmen der jüngsten Reit-Kampagnen ("Pferderegion" etwa) mit Reitern gesprochen hat. Dabei hätten etliche Pferdesportler aber auch die schlechten Reitrouten bemängelt. "Wir sind dabei, die Reitrouten zu überarbeiten", verspricht Tüshaus, dass sich in diesem Bereich bald was tun werde.

Die vorgeschriebene Reitabgabe samt Kennzeichen kosten übrigens für eine Einzelperson bei erstmaligem Antrag 38,50 Euro. In den Folgejahren sind jährlich 30,50 Euro fällig. Zahlen muss laut Gesetz jeder, der "in der freien Landschaft oder im Wald reitet." Der Reiter muss dabei "ein gut sichtbares, am Pferd beidseitig angebrachtes, gültiges Kennzeichen führen." Das Formular kann man beim Kreis online downloaden.

www.kreis-borken.de.

 

13. Juni 2007 | Quelle: Quelle: Borkener Zeitung
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---- Original Message -----
From: Heiderose Niehues
To: h.grothues@kreis-borken.de ; w.boeckers@kreis-borken.de
Sent: Tuesday, June 12, 2007 11:08 AM
Subject: Kreis Borken "pferdefreundlich" ???
 
Heiderose Niehues
Hagelsweg 3
48599 Gronau

 
Reitwegeplanung der Stadt Gronau
Ihr Antwortschreiben vom 04.06.2007
 
 
Sehr geehrter Herr Grothues,
sehr geehrter Herr Böckers,
 
vielen Dank für Ihre ausführlichen Erläuterungen des wichtigen und vorrangig zu behandelnden Naturschutzes in Gronau. Ihre Ausführungen sind in diesem Punkt lang und ausgiebig.
Jedoch konnte ich aus Ihrem Schreiben KEINE weiteren Erkenntnisse zu einer Problemlösung erkennen.
"Gleichwohl werde ich mit dem Grundstückseigentümer, Land NRW , Kontakt aufnehmen um ggf. den Austausch des straßenseitigen Stacheldrahtes durch eine geeignete alternative Lösung zu erreichen."
Dieser Satz ist 1. hypothetisch und 2. anscheinend noch nicht erfolgt.
 
Weiter beschönigende Aussagen wie :
"... derzeit in einem fortgeschrittenem Stadium für ein Reitwegekonzept... auf dem Gebiet der Stadt Gronau."
"... ein relativ großzügiges Reitwegenetz..."
haben relativ wenig Aussagekraft, weil ich von Herrn Peter Serné noch im April 2007 gehört habe, daß er nicht einmal die Zeit für eine Ausschreibung hierfür hat.
Ihr Antwortschreiben ist für mich also relativ ungenügend.
Oder freundlicher ausgedrückt relativ zeitraubend.
Meine  ernsten Bedenken und Protestschreiben seit  dem 26.04.2007 sind also relativ wenig beachtet worden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Heiderose Niehues

 
 

 
 
 
Reiterhof Rüenberg
Hagelsweg 3
48599 Gronau
Burloer Straße 93
D - 46325 Borken
Internet:
www.kreis-borken.de
Facheinheit:
66 – Natur und Umwelt
Fachabteilung:
Untere Landschaftsbehörde
Aktenzeichen:
66 65 08 be052907
Auskunft erteilt:
Willi Böckers
Durchwahl:
0 28 61 – 82 1447
E-mail:
w.boeckers@kreis-borken.de
Telefax:
02861 – 82271 1447
Zimmer:
1447 (Etage 4D)
 
 
Datum:
04.06.2007
 
Reitwegeplanung der Stadt Gronau
 
Ihr Schreiben vom 20.05.207
 
 
Sehr geehrte Frau Niehues,
 
vielen Dank für Ihr vorgenanntes Schreiben. Ich habe mich daraufhin mit meinen Mitarbeitern von der Unteren Landschaftsbehörde in Verbindung gesetzt, um die Hintergründe zu hinter­fragen.
 
Eigentümer der von Ihnen benannten Fläche ist das Land Nordrhein-Westfalen. Sie wurde durch umfangreiche Maßnahmen hergerichtet, um hier einen Puffer zum angrenzenden Naturschutz­gebiet „Rüenberger Venn“ zu bilden.
 
Langfristiges Ziel für das Grundstück ist es, dies zu extensivieren und – nach einer ge­wissen Zeit – einer extensiven Beweidung zuzuführen. Aus diesem Grunde war eine Einzäunung zwin­gend notwendig, wie sie im Übrigen bei allen Weideflächen üblich ist.
 
In absehbarer Zeit wird das Areal Teil des Naturschutzgebietes „Rüenberger Venn“ sein. In die­sem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass Naturschutzgebietsflächen grundsätzlich nicht beritten werden dürfen.
 
Wie Ihnen bekannt ist, ist die Stadt Gronau unter Beteiligung des Landesbetrieb Wald und Holz NRW ‑Forstamt Borken‑ und insbesondere der Unteren Landschaftsbehörde derzeit in einem fortgeschrittenem Stadium für ein Reitwegekonzept innerhalb des von der Freistellungsregelung ausgenommenen Gebietes auf dem Gebiet der Stadt Gronau. Im Zuge dieses Planverfahrens ist es uns gemeinsam gelungen, ein relativ großzügiges Reitwegenetz in dem von der Freistellungs­rege­lung ausgenommenen Bereich zu erstellen. Dieses war möglich, da alle Seiten sich kom­promiss­bereit gezeigt haben.

Haben Sie bitte Verständnis, dass im direkten Bereich von Naturschutzgebieten natur- und land­schaftsrechtliche Aspekte grundsätzlich Vorrang vor anderen Interessen haben. Gleichwohl werde ich mit dem Grundstückseigentümer, Land Nordrhein-Westfalen, Kontakt aufnehmen, um ggf. den Austausch des straßenseitigen Stacheldrahtes durch eine geeignete alternative Lösung zu erreichen. Über das Ergebnis werde ich Sie unterrichten.
 
Den Gästen des Reiterhofes, die mich in dieser Sache ebenfalls angeschrieben haben, sende ich eine Durchschrift dieses Schreibens zur Kenntnis.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Im Auftrag
 
gez.
 
Hubert Grothues
Ltd. Kreisbaudirektor

 

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Claudia Weyen                                                 29.05.2007
Landstrasse 4
 
41352 Korschenbroich
Tel.: 02166-138677
Fax:02166-138676
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt Gronau
Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch
Konrad-Adenauer-Straße 1
48599 Gronau
Telefon: 0 25 62 / 12-3 01
E-Mail: k.holtwisch@gronau.de
 
 
 
 
Ausreitmöglichkeiten in und um Gronau, speziell der Rüenberger Wald und das Gebiet um den Drilland-See
 
 
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
 
 
ich frequentiere seit mehr als 5 Jahren den "Reiterhof  Rüenberg" als Gast und Ihre Region als Tourist zu Pferde. Ich schätze die Gastfreundlichkeit und den fundierten Pferdeverstand der Familie Niehues so sehr, daß ich in unserer Region, im Rheinland, schon einige "Mitreiter" überzeugen konnte sich doch auch Ihre Region, vor Allem natürlich den Reiterhof Rüenberg "mal anzusehen"!! Da wir, alle Reittouristen, natürlich verwöhnt von den Reitwegen in der Vulkaneifel, die übrigens sehr gepflegt und außreichend vorhanden, sowie den Möglichkeiten die der Niederrhein teilweise bietet, voller Erwartungen in die "Pferderegion Münsterland", bzw. in den von der FN auf der Equitana ausgezeichneten Kreis Borken gefahren sind, muß ich Ihnen leider mitteilen, daß wir Alle vollkommen enttäuscht von der offenbar augenwischerischen, nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechenden, verliehenen Auszeichnung sind.
Das Einzige, was tatsächlich und letztendlich den "Urlaub" gerettet hat, war die Gastfreundschaft der Familie Niehues und Ihres Teams.
 
Als ich vor mehr als 5 Jahren das erste Mal Gast auf dem Reiterhof Rüenberg war, gab es noch die Möglichkeit Ihre wirklich wünderschöne Region zu Pferde zu genießen, ohne die mittlerweile derart verknöcherte Reitwegesituation. Es gibt ja mittlerweile eigentlich, um "legal" zu reiten , nur noch die Möglichkeit nach Holland auszuweichen, wobei ich mich dann natürlich frage, warum ich einerseits in Deutschland eine teure Plakette kaufe und andererseits, warum ausgerechnet SIE ausgezeichnet werden, wo Sie doch offensichtlich alles tun um den Reittourismus in genau diesem Teil der Region zu vertreiben!!!??? Schade eigentlich!!!
Man kann sich dem Eindruck nicht verschließen, daß da persönliche Beweggründe einspielen, die ich als zahlender Gast Ihrer Region letztlich in meinem Urlaub natürlich nicht haben will, und die mich als unabhängiger Beobachter wieder mal zu dem Schluß führen, daß offensichtlich Politik im Allgemeinen, besonders aber in diesem Fall ein Kräftemessen ist, bei dem die Sache an sich leider aus den Augen verloren wird!!!!!!
Nämlich, daß Reittourismus mit Ausreitgelände und entsprechenden Wegen zu fördern ist!!Ihre Region wirbt, unabhängig der Fam. Niehues, damit und und hällt einfach nicht was sie verspricht, im Gegenteil!!! Ändern Sie doch bitte entweder die Situation, oder Ihre Werbebroschüren, das ist ja Bauernfängerei!!
 
Ich komme aus einem Gebiet, das wesentlich dichter besiedelt ist als Ihres und ich kann nicht glauben, daß Sie nicht in der Lage sind zu halten was Sie versprechen! Denn sogar hier im Rheinland sind die Reitwege nicht üppig, aber vorhanden und gepflegt, da weiß ich, daß es Sinn macht für eine Plakette zu zahlen, die bei Ihnen ja offensichtlich "rausgeschmissenes" Geld ist, man kriegt ja nix dafür!!
 
Wenn es daran liegen sollte und mein Eindruck richtig ist, daß Sie persönliche Beweggründe haben, die in Differenzen mit der Fam. Niehues wurzeln, die Sie zu Ihrem reiterfeindlichen Handeln bewegen, sollten Sie Sich doch mal über Ihre Stellung und besonders Ihren Verpflichtungen der Allgemeinheit gegenüber bewußt werden, denn dieser, wie man hier sagt " Kölsche Klüngel", führt ja einzig dazu, daß die Reiter dort wegbleiben und Sie damit offensichtlich bereit sind, leichtfertig Existenzen aufs Spiel zu setzten!
 
Letztlich, um es nochmal zu betonen, würde ich gerne weiterhin auf dem "Rüenberg" mit meinem Pferd und anderen Pferdebegeisterten Urlaub machen und Ihre Region zu Pferde erkunden. Ich würde mich freuen wenn diese Situation irgendwie verbessert und der Anreiz wieder hergestellt würde und Sie halten was Sie versprechen in Ihren Broschüren und Artikeln zur Übergabe der Auszeichnung! Eigentlich sollten Sie sogar besonders Stolz sein, Pferdebetriebe wie den der Familie Niehues vorweisen zu können, denn "Pferdeleute" sind nicht einfach in Ihren Ansprüchen in Sachen Haltung und Unterbringung Ihrer 4Beiner und es ist schwierig es Ihnen recht zu machen. Familie Niehues und ihr Team haben diesen Teil bisher immer perfekt gemeistert!!! Was das angeht weiß man was man hat, Fachverstand und Kompetenz!!
 
Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn Sie und Ihre Familie einfach mal einen Tag auf dem Rücken der Rüenberger Pferde verbringen würden und sich die Situation aus "Reitersicht" zeigen lassen würden, bei einem geführten Ausritt.............dann würden Sie diese Dinge gegebenenfalls auch verstehen und dieses Anliegen richtig in seinem ursprünglichen Kontext einschätzen können;O)
 
Für eine Antwort in dem Sie mir Ihre Sichtweise zu Ihren Handlungen darstellen könnten würde ich mich sehr freuen, denn ich als Tourie bin stark verunsichert ob es sich noch lohnt den Aufwand zu betreiben in Ihre Region zu kommen speziell den Reiterhof Rüenberg zu frequentieren, der leider als Einziger für mich in Frage kommt, durch seine, zum Einen optimale Lage am Naherholungsgebiet und zum Anderen durch seine Infrastruktur mit Reithalle und der Ausreitmöglichkeit nach Niedersachsen und Holland. Denn in und um Gronau fehlen ja neben generellen Reitwegen schließlich auch schöne Sandstrecken! Außerdem weiß ich die Leistung die ich auf dem "Reiterhof Rüenberg" erhalte sehr zu schätzen!
 
 
Mit freundlichem Reitergruß,
 
Claudia Weyen
 

 

 

 


----- Original Message -----
From: KorzenFa.Hesterman@t-online.de
To: k.holtwisch@gronau.de ; w.hassenkamp@kreis-borken.de ; w.boeckers@kreis-borken.de
Cc: heideroseNiehues@gmx.de
Sent: Monday, May 28, 2007 3:59 PM
Subject: Reitwege
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
meine Tochter nimmt seit etwa einem Jahr am Reitunterricht beim Reiterhof Ruenberg teil und kommt jetzt langsam in die Gruppe bzw. in das Alter, dass auch hin und wieder Ausritte gemacht werden.
 
Als ich meine Tochter letzte Woche vom Reiterhof abgeholt habe und durch ein Gespräch der Mütter mitbekam, dass direkt entlang eines Reitweges ein "Stacheldrahtzaun aufgestellt wurde, war ich entsetzt.
 
Meines Wissens ist es heutzutage sogar verboten Stacheldrahtzäune aufzustellen und auch gegenüber der Reiter finde ich es einfach gedankenlos, dass nicht sofort  ein für die Kinder/Reiter besser geeigneten Zaun aufgestellt wurde.
 
Ich möchte Sie bitten, eine kurzfristige Änderung des Zauns vorzunehmen, da man sich sonst genauer erkundigen müsste, ob es überhaupt rechtens ist einen solchen Zaun aufzustellen, um es dann durch rechtliche Schritte durch zu setzten.
 
Auch möchte ich noch einmal ganz besonders darum bitten sich über neue Reitwege Gedanken zu machen, da es für Reiter, die sich nicht in der Gegend auskennen (Touristen) unmöglich ist hier den Reitsport aus zu üben, da alle Wanderwege für Reiter verboten sind.
 
Mit freundlichen Grüssen
 

Kirsten Korzen

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----- Original Message -----
From: jessi_mendel@web.de
To: k.holtwisch@gronau.de ; h.grothues@kreis-borken.de ; heideroseniehues@gmx.de
Sent: Thursday, May 24, 2007 5:47 PM
Subject: FW: Protest
 




 
Sehr geehrter Herr Grothues,
vor 2 Jahren habe ich mich an einer Unterschriftenaktion , für Reitwege im Gebiet Rüenberger Wald und Erholungsgebiet Dreiländer See beteiligt. Bisher habe ich darauf vertraut, das Frau Heiderose Niehues sich da ordentlich einsetzt um endlich eine Verbesserung zu erreichen. Das scheint wohl nicht der Fall zu sein. Nach 2 Jahren gibt es keine Fortschritte sondern nur Rückschritte, wenn jetzt an einem bereitbaren Weg ein gefährlicher Stacheldrahtzaun gebaut wird, ist das eine unzulässige Gefährdung für Reiter.
Einerseits lese ich in Veröffentlichungen, dass der Kreis Borken einen Preis für "pferdefreundliche Region" erhält,
andererseits werden im Gebiet Driland und umliegenden Wälder Reiter absolut benachteiligt.Wo genau im Kreis Borken befindet sich denn die pferdefreundliche Region ? In den ganzen zwanzig Jahren in denen ich nun regelmäßig hier in Gronau erst Ferien gemacht habe und nun auch seit einigen Jahren hier arbeite ist nicht ein Reitweg oder ein für Reiter nutzbarer Weg hinzu gekommen im Gegenteil,die Wege die ich als Ferienkind noch bereiten konnte wurden systematisch nach und nach dicht gemacht. Man hat heute keine Chance mehr zum Venn zugelangen ausser man reitet an den Strassen und Feldwegen entlang. Meiner Meinung nach ist das nicht gerade spannend oder schön ,egal ob für die Pferde oder die Reiter.Ich selber komme aus dem Ruhrgebiet und habe auch schon eine längere Zeit im Rheinland gewohnt. Vergleicht man die Möglichkeiten die sich einem hier bieten mit denen im ach so grauen Ruhrgebiet empfinde ich den Preis geradezu als Volksverarsche.Es ist einfach unmöglich,Gelder für Kopfnummern zu kassieren und nicht einen ausgewiesenen Reitweg zu stellen.Die Zeit,dass man in Prospekten mit Augenwäscherei und tollen Angeboten Leute locken kann mag nicht ganz vorbei sein,aber glauben Sie ernsthaft,dass Leute die mit Ihren Pferden aus einem Reiterparadies hier hinkommen und Urlaub machen , danach Interesse haben jemals wieder nach Gronau zu kommen ,wenn sich solche Verhältnisse aufweisen ? Da reiten mittlerweile kein seltenes Hobby mehr ist ,sondern wirklich in Ansätzen als Breitensport gesehen werden kann müsste es Ihnen doch am Herzen liegen,auch die Reiter für diese Gegend zu begeistern.
Der Reiterhof Rüenberg ist zu jeden Ferien NRW mein "Broterweb". Hierher komme ich um die Betreuung von Feriengästen zu leiten. Meine Ausrittbegleitung ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Oft werden wir auch von "NIchtpferdemenschen" besucht die sich ein Pony für das Enkelkind,Nichte Tochter ,Sohn,usw. ausleihen und werden gefragt wo man mit dem Tier denn jetzt herlaufen dürfe. Korrekterweise ist unsere Antwort jedesmal : Um den See auf keinen Fall und ansonsten können sie die Wege benutzen für die die Strassenverkehrsordnung oder andere Gesetzte das Reiten nicht ausdrücklich verbieten. Denn Reitwege gibt es bei uns nicht.Eigentlich sehr schade, denn im Prinzip könnte es hier ähnlich wie in anderen Regionen auch Reitrouten ,Reitwege kleinere Reitrunden,usw. geben.Was haben Besucher und Kinder von Naturshutz ,wenn man Natur nicht mehr leben und erleben kann.Stichwort : mittendrin statt nur dabei.Ich persönlich sehe allerdings für mich keine Chance meine Job hier lange fortführen zu können, da sich die Möglichkeiten leider nur noch verringern anstelle wieder zu wachsen.
 
Hiermit bitte ich um eine Antwort, wie die Reitwege- Reitrouten Probleme in Gronau gelöst werden soll.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Jessica Mendel
Wasserstr.163
44799 Bochum


PFERDEREGION MÜNSTERLAND: Auszeichnung auf Bundesebene
Münsterland: Pferdefreundliche Region 2006Nachdem die PFERDEREGION MÜNSTERLAND Anfang Februar bereits als Pferdefreundliche Region auf Landesverbandsebene ausgezeichnet wurde, erhielt sie am 14. März 2007 auf der EQUITANA von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) auch die begehrte Ehrung auf Bundesebene. Hochrangige Vertreter aus dem Münsterland haben die Auszeichnung auf der Weltmesse des Pferdesports entgegengenommen.
Auf dem Bild zu sehen v.l.n.r.: Susanne Festge, stellv. Landrätin Kreis Warendorf, Dr. Hanfried Haring, Generalsekretär der FN, Jochen Welt, Landrat Kreis Recklinghausen, Breido Graf zu Rantzau, Präsident der FN, Konrad Püning, Landrat Kreis Coesfeld, Werner Haßenkamp, Kreisdirektor Kreis Borken und Verbandsvorsitzender der MÜNSTERLAND TOURISTIK.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Auszeichnung auf Westfalen- nunmehr auch auf Bundesebene geehrt werden. Dies zeigt, dass unsere Bemühungen, das Münsterland ganzheitlich als Pferderegion zu profilieren, fruchten. Hier wurde in den vergangenen Jahren von allen Beteiligten, insbesondere vom Koordinierungsbüro PFERDEREGION MÜNSTERLAND, Frau Dr. von Velsen-Zerweck und Herrn Kube, hervorragende Arbeit geleistet“, so Werner Haßenkamp, Kreisdirektor von Borken und Verbandsvorsitzender der MÜNSTERLAND TOURISTIK.

Die Auszeichnung Pferdefreundliche Region wird alle vier Jahre von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vergeben. Sie honoriert die Bemühungen der Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und Verstädterung nachhaltige Rahmenbedingungen für Pferdehaltung und Pferdesport zu schaffen.


Sehr geehrter Herr Haßenkamp,
ihr Gesicht lächelt mich aus vielen großen Pferdefachzeitschriften als "pferdefreundlich" an.
Wissen Sie als Kreisdirektor nicht wie pferdeabweisend in seiner Behörde gearbeitet wird?
Zitat der Antwort von
Sent: Monday, April 30, 2007 10:08 AM
Subject: Reitwege im Bereich Ruenberger Venn - Mail vom 26.04.07 :
"Ich halte es auf diesen Fall bezogen auch für absolut zumutbar, dass im Bereich der Landesfläche auf einer Länge von gut 200 m auf den Asphalt des Wirtschaftsweges ausgewichen werden muss. Im vorliegenden Fall sind die Interessen von Natur und Landschaft als vorrangig vor dem privaten Freizeitinteresse der Reiter auf optimale Ausnutzung der Örtlichkeit für ihre Reitwege zu betrachten."
Es ist hier im Gebiet außerhalb der Freistellung , in Gronau,  IMMER und AUSSSCHLIESSLICH zumutbar, daß wir auf den Asphalt  & Seitenstreifen von Wirtschaftswegen ausweichen. ES GIBT KEINE REITWEGE !
Jetzt auch noch behördlich angeordnet, mit Stacheldraht- Eingrenzung ! 
Ihre Vet.Amt Kreis Borken, Frau Lütke Vestert, wollte mich vor 2-3 Jahren wegen teilweise noch Stacheldraht- Einzäunung meiner Pferdeweiden anzeigen und Herr Böckers schreibt mir, daß Stacheldraht an einem Reitweg zumutbar wäre.
Seit Montag den 21.5.07 verschicke ich mehrere Protestbriefe an s.u. Herrn Böckers, Herrn Grothues und Herrn Holtwisch.
Heute erhalte ich Post vom Kreis Borken und erwarte endlich eine Stellungnahme zum Reitwegeproblem...
... Herr Böckers schreibt mir jedoch kein Wort über Reitwege, sondern nur, daß ich einer Pflanzverpflichtung bis "spätestens zum 31.12.2007" nachkommen muß.
Dabei haben wir bereits Mitte April miteinander telefoniert und ich erklärte ihm, daß ich bei der ungewöhnlichen Frühjahrstrockenheit noch nichts pflanzen konnte.
Warum beschäftigen sich Ihre Mitarbeiter nicht mit den brennenden Problemen, sondern suchen nur §§ um ihre Machtposition zu beweisen?
In der Hoffnung vielleicht von Ihnen einmal eine Stellungnahme zu Reitwegen im Kreis Borken zu erhalten und warum Sie diesen erhaltenen Preis auch verdient haben, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Heiderose Niehues
Anlage 1 : Protest an den Bürgermeister & Kreisbaudirektor
 
An den                                                                                  
Bürgermeister der                                                                                                 
Stadt Gronau
Konrad-Adenauer-Str.1
 
&
 
An den Kreis Borken
Baudirektor
Hubert Grothues
Burloer Str. 93
46325 Borken
 

 
 
 
 
 
 Betr.:  Protest Reitwegeplanung der Stadt Gronau
 
Sehr geehrter Herr Grothues,
sehr geehrter Herr Holtwisch,
 
am 26.4.07 habe ich per e-mail eine Anfrage an  Frau Doris Ströing, Herrn Frank Vetter und Herrn Peter Serné gerichtet. In dem Gebiet Ecke Hermann-Löns-Weg und Brechter Weg ist ein neues Naturschutzgebiet gebaut worden, welches durch 4-reihigen Stacheldraht eingezäunt wurde. Mein Protest, daß dieser Stacheldraht eine gefährliche Unfallquelle sein könnte habe ich in dieser Anfrage geäußert.
Weiterhin frage ich mich ob die Verwaltung der Stadt Gronau, den Ratsbeschluß vom Okt. 06 über den Bau von Reitwegen einfach durch Untätigkeit ignorieren kann.  Nicht nur, daß keine Reitwege geplant oder gebaut werden, sondern es wird eine weitere Verbarrikadierung  geschaffen. Durch gegenseitige Rücksichtnahme könnten  auch hier die Reitmöglichkeiten verbessern werden.   Wäre hier ein Maschendrahtzaun,  nur um 1 m  weiter versetz gebaut worden , wäre hier schon ein freundlicher Kompromiß, der Naturschutz und naturliebende Freizeitreiter gleichermaßen entgegenkommt entstanden.
Ist es nur Ignoranz, oder weiß die linke Hand nicht was die Rechte tut?
Oder ist es,  um Herrn Holtwisch zu zitieren : „Nicht überall wo Bürgermeister drauf steht, ist auch Bürgermeister drin.“? (Anlage 1)
 

 

 

 


Als  Anlage 1  habe ich das Antwortschreiben von Herrn Serné beigefügt
(Abschrift
Sehr geehrte Frau Niehues,
Ihrer Erwartung bin ich nachgekommen und habe mich an den Kreis Borken gewandt mit der Frage, ob dieser Stacheldrahtzaun für Reiter zumutbar sei.
Die Landschaftsbehörde hat mir hierzu geantwortet, dass die Interessen von Natur und Landschaft als vorrangig vor den privaten Freizeitinteressen der Reiter auf optimale Ausnutzung der Örtlichkeit für ihre Reitwege zu sehen seien.
 
Daher sieht die Landschaftsbehörde als Träger der Reitwegeplanung es als absolut zumutbar an, im Bereich des Naturschutzgebietes auf den asphaltierten Wirtschaftsweg auszuweichen.
Mfg
Im Auftrag:
Bakenecker-Serné)

Anlage 2: vollständige Antwort von Herrn Böcker auf meine 1. Anfrage.
 
----- Original Message -----
Sent: Monday, April 30, 2007 10:08 AM
Subject: Reitwege im Bereich Ruenberger Venn - Mail vom 26.04.07
 
Guten Morgen Frau Niehues!
 
Vielen Dank für Ihre Mail vom 26.04.2007. Die Bilder im Anhang der Mail habe ich mir angesehen und konnte mir insofern einen guten Eindruck von der aktuellen Situation verschaffen.
 
Auf der von Ihnen bezeichneten Landesfläche im Bereich der neuen Zaunanlage wurden in den vergangenen Wochen umfangreiche Pflegemaßnahmen nach naturschutzfachlichen Gesichtspunkten durchgeführt, um hier Lebensräume zu schaffen, welche die nährstoffarmen Hochmoorrelikte nachhaltig abpuffern und gleichzeitig neue magere Standorte für seltene Pflanzen und Tiere zu initiieren.
 
Wichtig war es dabei auch, dass nach Abschluss der Arbeiten Störungen der Naturschutzflächen ausgeschlossen werden. Aus diesem Grunde ist das Grundstück eingezäunt worden.
In diesem Zusammenhang komme ich nunmehr zur Beantwortung Ihrer Anfrage. Das Grundstück sollte von vornherein vollständig eingezäunt werden. Es ist zu Naturschutzzwecken erworben worden und soll als solches auch einer weitestmöglichen Optimierung zugeführt werden. Hierzu gehört eben auch die Einzäunung des Grundstückes in seinem gesamten Umfang.
 
Ich halte es auf diesen Fall bezogen auch für absolut zumutbar, dass im Bereich der Landesfläche auf einer Länge von gut 200 m auf den Asphalt des Wirtschaftsweges ausgewichen werden muss. Im vorliegenden Fall sind die Interessen von Natur und Landschaft als vorrangig vor dem privaten Freizeitinteresse der Reiter auf optimale Ausnutzung der Örtlichkeit für ihre Reitwege zu betrachten.
 
Im Falle der Bestellung der Felder mit Mais/Getreide aber auch Grünlandnutzung bestünde auch nicht die Möglichkeit im Randbereich der bestellten Felder/weiden zu reiten.
 
 
Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag
 
 
Willi Böckers


----- Original Message -----
Sent: Thursday, April 26, 2007 12:22 PM
Subject: Reitwege, Ersatzparkplatz 4
 
Sehr geehrter Herr Serné,
den heutigen Bericht in der Zeitung über Mißstände im Bereich Driland nehme ich zum Anlaß um ein weiteres Problem hinzuzufügen.
Unberechtigter Weise öffnen Unbekannte, 2 Absperrungen zum Ersatzparkplatz 4 um dort Autos & Wohnmobile abzustellen. Die großflächige Vermüllung der Weide habe ich bereits schon einmal beklagt.
Bei meiner Aufforderung die Weide zu räumen, bekomme ich pampige und freche Antworten z.B. " ... da steht doch ein Schild, daß dieses ein Parkplatz ist...2
Entweder müßten die Schilder verdeckt werden oder ein festes Tor mit Schloß eingebaut werden, um einen unberechtigten Zugang rechtzeitig zu verhindern.
Das Tor würde ich schon bauen, wenn ich wie bereits 2 x erbeten auch einen Unterstand für Pferde bauen dürfte. Wenn dort Pferde laufen ist auch jedem Camper klar, daß dieser Platz schon besetzt ist. Im Bedarfsfall werde ich die Pferde immer von der Weide nehmen !
 
Reitwege außerhalb der Freistellungsregelung :
Seit Okt.06 gibt es einen Ratsbeschluß, daß Reitwege gebaut werden sollen. Dies ist schon 1/2 Jahr her und nun wird an einer möglichen Teilstrecke eines Reitweges ein 4 reihiger Stacheldraht errichtet.
Ecke Hermann-Löns-Weg / Brechterweg entsteht ein Naturschutzgebiet. Die Arbeiter bitten einige Reiter, noch nicht den Seitenstreifen davon zu benutzen, hier soll erst ein Grasbewuchs entstehen, dann wird dieser Seitensteifen auch von Reitern nutzbar sein.
In den letzten 3 Tagen ist hier ein 4 reihiger Stacheldrahtzaun entstanden, der nur 1,00 m von den Bäumen entfernt ist.
Ich erwarte  von Ihnen eine konkrete Antwort, wie Ihre Reitwegeplanung sich mit dieser Gefahrenzone für Reiter vereinbaren läßt. Auf ca. 300 m gibt es KEINE (ein 2m tiefer Graben oder der Stacheldrahtzaun) Ausweichmöglichkeit falls sich hier Trecker und Reiter begegnen würden !
 
M f G
Heiderose Niehues

 




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